Keratokonus

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Keratokonus

Wenn es nicht nur eine Hornhautverkrümmung ist

Die Keratokonus-Erkrankung beginnt meist schon im Teenageralter und tarnt sich zunächst häufig als Hornhautverkrümmung. Umso wichtiger ist es, schon bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen.

Auge (Foto: pixabay)

Die Augenarztpraxis Dr. Monica P.-Leuschner gehört zu den führenden Adressen in der Region Hannover bei der Diagnose und Behandlung von Keratokonus-Erkrankungen.

Kurzinfo:
Keratokonus

Die Augenkrankheit Keratokonus ist eine fortschreitende Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut. Der Keratokonus tritt meist beidseitig auf. Die fortschreitende Verdünnung der Hornhaut führt zu einer zunehmenden Kurzsichtigkeit (Myopie) und einer irregulären, asymmetrischen Verkrümmung der Hornhaut (Astigmatismus).

Die Krankheit tritt meist schon im Teenageralter auf. Typische Symptome sind starke Veränderungen in der Sehschärfe der Patienten. Typisch sind auch die Wahrnehmung von Lichtringen um Leuchtquellen (“Halos”) sowie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit und Blendung.

Wodurch ein Keratokonus ausgelöst oder begünstigt wird, ist bis heute – trotz zahlreicher Studien – nicht vollends bekannt.

Crosslinking

Bewährtes Verfahren in der Keratokonusbehandlung

Es gibt viele Möglichkeiten diese Symptome zu reduzieren. Als erstes wird eine verbesserte Korrektur mit Brille oder Kontaktlinse angestrebt, wird dadurch keine ausreichende Sehschärfe erreicht und der Keratokonus schreitet fort, wird eine Behandlung mit einer Hornhautvernetzung (Crosslinking) empfohlen. Die Behandlung des Keratokonus mit einer Hornhautvernetzung hat sich als sicher und einfach erwiesen .Das sogenannte UVA Hornhaut-Crosslinking beschreibt eine neue, minimal invasive Therapie, bei der durch das Zusammenwirken eines Photosensitizer und UVA-Licht eine Erhöhung der Kollagenvernetzungen erreicht wird. Als weitere Therapiemöglichkeit ist die chirurgische Maßnahme mit Hornhauttransplantation möglich.

Das Crosslinking als neue Behandlungsmethode bietet im Vergleich zu einer Hornhauttransplantation einige Vorteile. Der Eingriff findet ambulant unter örtlicher Betäubung statt. Die Behandlung ist nicht toxisch und die Transparenz der Hornhaut bleibt unverändert.

Diese Quervernetzung der Hornhaut ist ein sicheres Verfahren mit geringen Komplikationen. Mit der Anwendung des Crosslinkings gibt es erstmals eine frühe Alternative für die Keratokonusbehandlung.

Wir führen diese Behandlung in unserer Praxis durch und beraten Sie gerne darüber, ob eine solche Behandlung für Sie infrage kommt.

Im Notfall

Bei augenärztlichen Notfällen außerhalb der Sprechzeiten, an Wochenenden und an Feiertagen wenden Sie sich bitte an denn
augenärztlichen Bereitschaftsdienst.
Telefon : (0511) 380 4345